Survial-Kit für Kaffeejunkies

Welcher Kaffeeliebhaber kennt das nicht. Es ist Urlaub, man ist entspannt, das Einzige was fehlt zum totalen Glück ist ein guter Espresso.

Wenn man in Spanien oder Italien unterwegs ist, kein Problem. Auch Deutschland hat in den großen Städten eine tolle Kaffeekultur entwickelt. Alles gut.

Jetzt bin ich aber in Costa Rica. Hier ist der Kaffee ein Nationalgetränk, aber leider als Filterkaffee. Ja, das ist mal Ok. und angeblich ist das ja der neue Trend, aber auf Dauer…

Auch die Angebote von Espresso sollte man eher meiden. Es fehlt den Ticos einfach die Erfahrung was „Anpressdruck“ oder der richtige Mahlgrad ist. Eigentlich sehr schade, immerhin haben sie tollen Kaffee. Die wenigen Ausnahmen sind sündhaft teuer (Starbuckspreise) und es besteht das Restrisiko, dass der Barrista noch in „Ausbildung“ ist. Also was tun?

Normalerweise habe ich eine Nespresso-Maschine für diese Fälle, aber mit dem Rucksack doch etwas sperrig und die Tabs sind wirklich nicht umweltfreundlich. Zum Glück gibt es eine Alternative. Der klassische italienische Espressokocher.

Klein, handlich und passt in jeden Rucksack. Man braucht nur einen Herd. Nun steht man aber vor dem nächsten Problem, der Kaffee ist hier nicht fein genug gemahlen. Halt Filter optimiert.  Mit folgender Anleitung bekommt man ihn aber doch noch passabel hin.

Erst mal, auch im italienischen Klassiker anpressen! Ich mach das immer mit einem Löffel. Wer es süß mag, toppt das Ganze mit einer Schicht Zucker. Auch mal zu Hause probieren! Echt lecker!

So, alles ist vorbereitet. Jetzt einfach Kochen und das schwarze Gold läuft. Wenn der Kaffee feiner gemahlen wäre, würde man auch eine Crema bekommen.

und zum Abschluss einfach einschenken. EIN TRAUM.

So, jetzt ist aber weiterhin Funkstille, bis das Training im Februar beginnt.

Keep calm & pura vida

Euer Orange Hat

 

 

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