Was macht man, wenn man keinen Bock hat

Ganz ehrlich, zur Zeit fällt es mir schwer, mich für manche Einheiten aufzuraffen.

 Besonders schwimmen finde ich äußerst schwer, aber auch Intervalle laufen. Im Prinzip alles, wofür man konzentriert sein muss. In diesen Phasen gibt es für mich zwei Möglichkeiten:

 1. Durchbeissen oder

2. auf seinen Körper hören und warten bis die Lust wieder kommt.

 Die Gefahr beim Durchbeissen ist, dass man sich in ein richtiges Tief trainiert. Ich habe das schon erlebt, und durchbeissen geht nur, wenn das Umfeld stabil ist. Derzeit ist einfach zu viel in meinem Umfeld los, und am Ende geht Job und Privatleben vor den Sport. Und trotzdem heißt das nicht, dass ich nicht in Form bin, im Gegenteil. Rad und Lauftechnisch bin ich richtig gut drauf.

8 Wochen vor dem großen Finale habe ich ein Standardprogramm, das ich aus der Marathonvorbereitung übernommen habe. Für den Triathlon habe ich die Einheit etwas abgewandelt. Es geht darum, eine lange Einheit in der Woche zu absolvieren. Der Lauftrainer Greif nennt dies den 35km Lauf mit Endbeschleunigung. Dabei wird 8 Wochen vor dem Wettkampf jeweils 35km gelaufen, und die letzten km versucht in Marathonrenntempo zu laufen. Es beginnt mit 32km „normal“ und 3km MRT und endet mit 20km „normal“ und 15km MRT. Danach kann dich der Marathon nicht mehr schocken.;)

 Genau diese Phase beginnt jetzt. Gestern ging es los mit 29km. Start um 5:54 Uhr und Ankunft 8:15 Uhr bei der Arbeit. Dazwischen gab es bei km 24,5 ein Einkaufstop bei Teegut. Einfach um etwas Energie für die letzten Kilometer zu tanken. Nach einem km im Rucksack war der Shake auch ausreichend geschüttelt

Aber PSSST. Carlos hat die Einheit mit etwas weniger Umfang im Programm. Also verratet mich nicht. 😉

Keep calm & have fun

Euer Orange Hat