Versorgung im Urlaub

Eine interessante Frage, die sich mir immer stellt, wenn ich in den „Aktiv-Urlaub“ fahre. Wie machen ich es mit der Verpflegung?

Es gibt hier meines Erachtens zwei Grundsatzstrategien.

  1. Hotel mit Vollverpflegung und Wäscheservice
  2. Apartment/Bungalow mit Eigenverpflegung und selbst waschen

Dazwischen liegen alle Spielarten. Natürlich sind neben den persönlichen Präferenzen auch die Kosten relevant. Mein Manko bei den meisten Hotelverpflegungen ist die Qualität. Natürlich hat ein gutes 5 Sterne Hause die entsprechenden Buffets, aber die Kosten sind dem entsprechend und die Anlage nutze ich kaum, da ich mich ja meist auf dem Rad befinde.

Aus diesem Grunde wähle ich inzwischen lieber die Selbstverpflegung, das Argument, dass man nach dem Sport keine Lust hat mehr zu kochen, kann ich nur bedingt verstehen. Ein Tomatensalat ist schnell gemacht und in den großen Supermärkten gibt es meist eine tolle Auswahl an Produkten. Ob es der frische Fisch, der leckere Schinken oder der frisch gepresste Orangensaft ist. Alles Dinge, aus den man einfach und schnell was leckeres Zaubern kann, dazu ein gutes Glas Rotwein auf der Terrasse. EINFACH DER HAMMER.

Ich bin also jemand der kein Problem mit der Selbstverpflegung hat, besonders da man unterwegs ja auch eine Kleinigkeit ist und man durch das selbst kochen nicht verleitet wird die Buffetfrässe anzusetzen. Ich habe mich meist nicht unter Kontrolle. 😉

Einer der wichtigsten Punkte für mich ist jedoch der Kaffee. Ich habe zu Hause ein ECM Barrista und liebe meinen Espresso und jetzt im Urlaub soll ich auf schlechten Vollautomaten oder Filterkaffe mit minderwertigen Bohnen zurück greifen???? Auf keinen Fall. Zum Glück gibt es Nespresso, die Maschine ist klein und passt problemlos in den Radkoffer. Die Kapseln sind zwar für den Dauergebrauch eine Umweltsünde und ziemlich teuer, aber für den Urlaub super. Um nicht am letzten Tag „out-of-coffee“ zu laufen, habe ich mir pro Tag das Maximum an Kapseln zurecht gelegt. 😉

So mache ich es im Urlaub und Ihr?

Keep calm & drink coffee
Euer Orange Hat

P.S: Ein paar Bilder der Ausfahrten gibt es auch noch. 😉

5 Gedanken zu „Versorgung im Urlaub“

  1. Hallo Robert, schön, dass du uns an deinem Urlaub teilhaben lässt. Die Eindrücke, die du schilderst und die Bilder machen Lust auf ein neues Abenteuer/eine neue Insel.

    Ja, zu deiner Frage: Ich bin da wirklich hin und her gerissen. 3 Jahre am Stück bin ich jeweils 10Tage im Frühjahr auf Mallorca gewesen. Ich habe es genossen genau das Essen zuzubereiten, dass ich mir gewünscht habe. Ich konnte in gewissen Rahmen die Qualität selber bestimmen und die Zubereitung vornehmen. Was mich am Ende dann doch etwas genervt hat war – die Zubereitung. Ich liebe es zu kochen und koche wirklich jeden Tag daheim frisch aber im TL am Ende eines harten Tages, da war die Motivation dann auch mal wirklich im Keller. Hinzu kam der Einkauf (Wasser, Lebensmittel, sonstige Dinge des Haushalts), das hat ziemlich Zeit gekostet, Zeit, die ich auch gerne auf dem Sofa/Bett verbringe nach den Einheiten. Die letzten beiden Jahre bin ich dann mal in ein Hotel gegangen. Ich habe es genossen keinen Finger tun zu müssen um ein reichhaltiges Frühstück und Abendessen zu bekommen. Wie geil! Bei der Qualität muss ich Abstriche machen – klar. Das kann man höchstens noch durch Wahl des Hotels beeinflussen. Und ich habe die neue Freizeit damit verbracht mich zu entspannen, zu schlafen, auszuruhen, eben all das für das vorher weniger Zeit/Lust gewesen ist. Hinzu kommt, dass ich nur noch Hotels wähle, die einen Pool haben für Sportschwimmer. Denn nur mit Radeln ist es bei uns Triathleten auch nicht getan.

    Naja, für die Zukunft werde ich mich mal so oder so entscheiden was das Konzept angeht. Es kommt eben auch auf die Umstände/Bedingungen an.

    Ich wünsche dir noch ein paar schöne Tage! Kette rechts!

    Tom

  2. Hallo Robert,
    Danke, Danke, Danke. Wir werden nämlich immer ausgelacht, wenn wir unseren Kaffeevollautomaten mit in den Urlaub nehmen – also zumindest die Urlaube, die wir mit dem Auto erreichen. Ich war jetzt 2 Wochen auf Mallorca im Hotel Out of Coffee. Gut, dass es in der Umgebung genügend Cafes gab mit vernünftigen Maschinen. Ansonsten hatten wir noch geschroteten Leinsamen, frischen Ingwer und noch einiges anderes von zu Hause mit. Nicht zu vergessen natürlich Nutella ;-).
    Viele Grüße
    Karina

    1. Ausgelacht. Die haben keine Ahnung. Ich muss leider sagen, dass ich in Spanien leider oft einen „schlechten“ Espresso bekomme, obwohl sie alles haben. Ich vermute es liegt daran, dass sie den Kaffee nicht ordentlich tampern. Ich sollte einen spanischen Satz lernen:“ Darf ich mir einen Espresso an ihrer Maschine machen? Ich bezahle ihn auch“ ;))

  3. Wir lassen uns im Urlaub bekochen, buchen wir doch seit Jahren ein Trainingslager von Tricamp auf einer mallorquinischen Finca. Hier wird stets frisch gekocht, die Qualität stimmt und auch auf Sonderwünsche wird Rücksicht genommen. Echt super.
    Viele Grüße,
    Claudi

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