Training auf Geschäftsreisen

Viele Triathleten, die ich kenne, sind auch öfters geschäftlich unterwegs. Egal ob Sie in einer Bank, einem Medienunternehmen, einem mittelständischen Betrieb oder auf dem Bau arbeiten. Man ist weg von zu Hause. Das Ganze hat grundsätzlich einen Vorteil. Bevor man im Hotel rumhängt, kann man auch Sport machen.

Es hat aber auch ein paar kleine Nachteile, zum einen sind nicht alle Fascilitäten immer verfügbar. Ein Rad mit auf eine Geschäftsreise zu nehmen ist doch etwas umständlich, besonders wenn man nur ein paar Tage bleibt. Ein Zweitrad vor Ort wäre zwar nett, ist aber auch nicht immer möglich. Meist ist man auch beruflich eingebunden oder man ist am Abend relativ platt.

Aber es hat auch noch einige weitere Vorteile. Einer meiner Hauptargumente ist, man kann was neues sehen und erleben. Eine Stadt und seine Umgebung laufend zu erkunden ist doch einfach super interessant. Man läuft nicht immer die übliche Runde. Auf den neuen Strecken gibt so viel neues zu entdecken, einfach toll für Augen und Geist.

Bei mir geht es die Tage geschäftlich nach Amsterdam. Der Arbeitstag beginnt um 8.30 Uhr, was ausreichend Zeit gibt morgens einen kleinen Morgenrun zu absolvieren.

Mein Wecker klingelt um 5 Uhr und es gibt einen lecker Espresso bevor es losgeht. Mein Hotel liegt direkt an einem 10km loop. Durch einen Park, entlang einer stillgelegten Eisbahnstrecke, durch den Finanzdistrict und immer wieder an einem Kanal entlang. Überhaupt hat Amsterdam überall Kanäle. Es scheint, als ob man als Hausbesitzer ein Recht auf einen Platz am Wasser hat. Oder wie sonst ist zu erklären, dass wirklich an jedem Haus irgendwie ein Kanal vorbei geführt wird. Auf den letzten Metern gelange ich an die Amstel. Vorbei am Amstelpark, indem ein wunderschönes Anwesen drohnt.

Zum Abschluss mache ich noch mein von Carlos aufgetragen Lauf-ABC und gehe duschen. Jetzt noch das Frühstück und der Tag kann beginnen.

Keep calm & train in forgein countries

Euer Orange Hat

 

 

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