Bestzeit calling?

Issak Papadopoulos hat diesen Schnappschuss zum Start des Halbmarathon gemacht. Wie man in meinem Gesicht erkennen kann. Hier war noch alles in Ordnung. 😉

Heute geht es um Motivation. Als Einstimmung hier meine Durchgangszeiten des Halbmarathon

Km103:520.99715.503:53
Km203:510.98615.403:54
Km303:510.98215.303:55
Km4-819:285.05215.603:51
Km903:541.01815.703:50
Km1003:540.99415.303:55
Km1103:530.99115.303:55
Km1203:521.00915.703:49
Km1304:001.01115.203:57
Km1404:000.99014.804:02
Km1504:141.02314.504:08
Km1604:140.98413.904:18
Km1704:070.98314.304:11
Km1804:100.99614.304:11
Km1904:151.00014.104:15
Km20-21,108:372.16515.103:58

 

Was kann man erkennen? Genau km 13 ist der Knackpunkt. Aber es war nicht so, dass ich nicht fähig war schneller zu laufen. Schaut man sich die letzten zwei km an, dann konnte ich noch unter 4 Minuten laufen.

Es ist also eine reine Motivationfrage. Wie heißt es so schön:“ Gewonnen und verloren wird zwischen den Ohren“. Spannend oder? Natürlich ist das keine neue Erkenntnis, aber ich finde es spannend es mal so deutlich zu zeigen. Was war also los bei km 13?

Ab diesem Zeitpunkt war ich an meinem körperlichen Limit angelangt. Die Muskeln fühlten sich müde an und der Weg war noch weit. Und genau das ist der Nährboden für eine potentielle Negativspirale. Wenn man hier abreißen lässt, ist die Gefahr groß, dass man mental „bricht“. Genau das ist kurz vor km 14/15 passiert. An einem Anstieg habe ich „meine“ Gruppe ziehen lassen. Die folgenden km sind auch deutlich langsamer. Erst als ich bei km 19 das Ziel quasi vor Augen habe kommt auch wieder die Motivation. Verstärkt durch einen Zugläufer, der mich motiviert auf den letzten km nicht aufzugeben.

Natürlich habe ich zwischen km 14-19 nicht aufgegeben, sondern mit mentalen Strategien gearbeitet. Bspw:

  • Kleine Zwischenziele stecken
  • An Personen dran bleiben, die einem überholen
  • Personen vor einem fokussieren und versuchen den Abstand zu verringern
  • Positiv mit mir selber sprechen

Und es hat auch funktioniert, immerhin bin ich nicht völlig eingebrochen. Aber mit Sicherheit steckt hier noch einiges an Potential.

Habt ihr auch schon ähnliche Situationen erlebt?

Wie seid ihr damit umgegangen?

Was hat gut funktioniert und was weniger gut?

Wie relevant findet ihr das Thema mentale Motivation/Stärke für uns Hobbyathleten?

Fragen, deren Antworten mich wirklich interessieren würden. Bis dahin

Keep calm & train Body&Mind

Euer Orange Hat

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.