Athletiktraining

Ja, ja, ja. Ich weiß, Athletiktraining ist wichtig. Genauso wie ein regelmäßiges Dehnen bildet es die Basis für alles. Egal ob beim Schwimmen, dem Rad oder beim Laufen, ein gut trainiert Körper macht nicht nur schneller, sondern ist auch weniger Verletzungsanfällig und bildet die Basis um lange Spaß am Sport zu haben. Aber wie schaffe ich es mich zu motivieren?

Die Frau im Hause ist unheimlich sportlich und macht regelmäßig ihre Dehnübungen. Und ich? Naja, der Kopf weiß genau wie sinnvoll es ist, aber das Fleisch ist schwach. Dabei habe ich 2015 mit einer Achillessehnenreizung bereits gezeigt bekommen wie wichtig es ist die Spannung aus dem Körper zu nehmen, und als Mensch mit einer überwiegend sitzenden Tätigkeit ist mein Rücken nicht unbedingt trainiert.

Aber wie schaffe ich es für mich die richtige Methode zu finden. Welche Methoden gibt es eigentlich? Mir fallen folgende ein.

Die – Täglich grüßt das Murmeltier – Methode:

Die Idee, bereits 15-20 Minuten täglich helfen. Dazu bieten sich einfache Halteübungen wie die Läuferrolle (Ellenbogen, Seit- und Rückenstütz) an. 4x1Min (45sec Belastung, 15sec Rest) genügen bereits um ein einfaches Rund-um-Paket zu schnüren. Um auch zu dehnen, könnte man bspw. Das Kräftigungs- und das Dehnprogramm täglich Wechsel. Aber mal ehrlich, wie lange schafft ihr das durch zu halten? Auf der anderen Seite, auch Zähneputzen schaffen wir regelmäßig, warum dann nicht so ein Programm?

Die – Studio – Methode

Darunter verstehe ich einen festen Tag für Krafttraining, kombiniert mit einem ausgiebigen Dehnprogramm. Dafür gehen aber mal schnell 1-2h plus an und Abfahrt ins Land. Die Methode ist natürlich umfangreicher als die „täglich grüßt das Murmeltier“ Methode, aber erfordert auch mehr Organisation. Und genügt ein Tag? Oder sollten es besser zwei sein? Natürlich kann man das Ganze auch zu Hause absolvieren um die Wegezeit zu optimieren, aber nicht jeder hat alle Utensilien und wenn, dann fällt es mir zumindestens schwer mich zu Hause dazu zu motivieren. Außerdem ist eine Investition in einen Studiobeitrag nötig. Für mich definitiv keine Alternative, da ich weiß das ich hier einfach nicht konsequent genug bin. Außer, ja außer ich schließe mich der Frau im Hause an, aber das Programm ist ehrlich gesagt zu hart für mich. Keine Ahnung wie sie das schafft, ich verneige mich zumindest mit Respekt vor ihrer Konsequenz und der Leistung.

Die – Plan – Methode

Eigentlich ist es keine eigene Methode, sondern eher eine Motivationsmittel. Ich denke, jeder hat einen Trainingsplan. Also warum nicht einfach das Athletiktraining und Dehnen als festen Bestandteil eintragen. Ich habe dies bereits mehrfach versucht, aber ganz ehrlich, wenn etwas gestrichen wird, dann ist dieser Teil. In der Theorie top, für mich aber unrealistisch

Die – „Vor“/“Nach“-Belastungs – Methode

Wie lange geht ihr Laufen oder Rad fahren? Besonders wenn es draußen warm wird? Bei mir sind es gerade beim Rad fahren schnell mal 4h und auch 1,5-2h laufen sind keine Seltenheit. Also warum nicht einfach kurz vorher 2x die Läuferrolle und danach 15 Minuten dehnen. Die Frau im Hause bemerkt richtigerweise, in jedem Fitnessstudiokurs gehört dies zum Standardprogramm. Das Cool-Down ist immer mit etwas stretching verbunden. Warum schaffen es die Triathleten nicht? Gute Frage.

Die – Kurs – Methode

Eine Abwandlung der „Studio“-Methode. Alleine etwas zu machen erfordert Disziplin, wenn man aber einen Kurs bucht, bspw. Yoga, dann ist man „gezwungen“ hin zu gehen. Immerhin zahlt man dafür und gemeinsam macht es einfach mehr Spaß. Die Sportvereine bieten einfache und günstige Optionen an und natürlich auch die Fitnessstudios haben entsprechende Kurse im Programm. Dafür ist man aber wieder an Zeiten gebunden und auch die Wegezeit ist nicht zu unterschätzen. Als ambitionierter Hobbyathlet mit einem Job, möchte ich aber die Zeit zwischen Training und Job auch mal mit meiner Freundin verbringen. Theoretisch ist es möglich „zusammen“ in einen Kurs zu gehen. Aber sein wir mal ehrlich, ist das wirklich „zusammen“, wenn man nebeneinander sitzt und sich versucht zu dehnen. Letztendlich war es für mich auch keine praktikable Lösung, die ich lange durchgehalten habe.

So, welche Methoden habe ich vergessen? Wir motiviert ihr euch zum geliebten Athletik/Dehnprogramm? Welche der oben genannten Methoden bevorzugt ihr? Und warum?

Ich bin gespannt auf euer Feedback.

Keep calm & train smart
Euer Orange Hat

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